Nürnberg, 1. April 2026. Der eingetragene Verein „CAN in Automation“ lädt zu einem zweiten Workshop (9.06.2026) ein. Insbesondere sind Pedelec-Hersteller adressiert, die an einer „offenen“ internen Vernetzung von Batterie, Display, E-Getriebe, Ladegerät, Motor, Sensor, usw. interessiert sind.
Im ersten Workshop, der Mitte März stattfand, favorisierte man ein CANopen-Netzwerk. CANopen ist ein genormtes Kommunikationssystem (EN 50325-4), welches auf dem genormten CAN (Controller Area Network) basiert (ISO 11898) und milliardenfach in der Automobilindustrie eingesetzt wird. In dem ersten Workshop wurde auch eine CAN-basierende Schnittstelle für das „öffentliche“ Laden sowie für eine hersteller-unabhängige Diagnose diskutiert. Auch für diese Schnittstelle wurde CANopen als Anwendungsprotokoll vorgeschlagen. In dem zweiten Workshop soll die Spezifizierung von Parametern evaluiert werden.
Genormte interne Geräteschnittstellen sind vor allem für Pedelec-Hersteller von Interesse, da die Abhängigkeit von Zulieferern geringer wird. Standardisierte externe Schnittstellen erlauben ein flächendeckendes Laden (interessant für Kommunen und Ferienregionen) sowie Diagnose (von Vorteil für Werkstätten, ein Werkzeug für alle Marken).
Diese Standardisierungsbemühungen betreffen nicht nur Pedelecs und E-Bikes, sondern gelten auch für andere Leicht-Elektro-Fahrzeuge einschließlich Rikschas, kleine Motorboote, Caddys, usw. Der Workshop ist kostenlos; Veranstaltungssprache ist englisch.